Die gd-Schule in Bratsch

Die gd-Schule hat das Walliser Bergdorf Bratsch wiederbelebt, wo die offizielle Schule vor etlichen Jahren wegen der Abwanderung geschlossen werden musste.

Vor drei Jahren wurde sie in den leeren Schulräumlichkeiten des Dorfes als Privatschule eingerichtet, welche nun ein komplett neues und eigenständiges Schulsystem entwickelt.

Die Schüler und Schülerinnen lernen aus der Praxis – für die Praxis – fürs Leben.

Hier ein Portrait dieser Schule von WB und rro bei ihrer Serie „Schüälzit“  (ca. 4 Min.)

Und hier ein paar Punkte, was die gd-Schule ausmacht und von der öffentlichen Staatsschule unterscheidet. Nicht gedacht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.

  • Keine Klassen – jedoch mit 3 Phasen: 1. Phase Kindergärtner bis 2. Klasse, 2. Phase Primarschule, 3. Phase Oberstufe. Die Kinder befinden sich, je nach Reifestand in der entsprechenden Phase.
  • Keine starren Schulbänke – jedoch viel Bewegung an der frischen Luft, draussen in der Natur.
  • Keine Schulbücher – jedoch die voll digitalisierte Onlineplattform HAZU, ein Oberwalliser StartUp, wo sowohl die Lehrpersonen die Lektionen bereitstellen, die Schulkinder ihre Workspaces bearbeiten, als auch die Eltern den Lernfortschritt mitverfolgen können.
  • Kein starrer Lehrplan – jedoch ein projekt- und realitätsbezogenes, praktisches Ausbildungsprogramm
  • Keine Hausaufgaben – jedoch ein individuell angepasster Aktions- und Lehrplan
  • Keine Noten – jedoch wöchentliche Auswertungssitzungen des Lehrkörpers und ein persönliches Monitoringsystem der Schulkinder zur Selbstbeurteilung.
  • Keine Prüfungen – jedoch persönliche Ziele, welche durch das Monitoring und die Selbstbeurteilung überprüft werden. Die Kinder gehen an die obligatorischen Staatsprüfungen und haben dort überdurchschnittlich abgeschlossen.
  • praktisch kein Mobbing – weil das soziale Miteinander ein Schwerpunkt der Schule ist. Konflikte werden ausgetragen, Verantwortung übernommen und Entschuldigung ausgesprochen.
  • hoch motiviertes Lehrpersonal – welches sich mit sehr viel Professionalität und Empathie als Coaches für die Kinder engagiert.

Was der Schulleiter Damian Gsponer zu seiner Schule zu sagen hat, ist in folgendem Interview des Walliser Bote (WB) vom 19.4.2019 zu lesen.

«Wenn der Wettbewerb spielt, ist das für das Schulwesen gut»

Hier der Link zur Webseite der gd-Schule

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