I si awe! Bin angekommen!

Uff war das knapp!

In Paris hatte ich um ein Haar den Anschluss nach Bangui verpasst. Bei einer Sicherheitskontrolle gabs dort einen Riesenrückstau, so dass ich das Flugzeug nur dank einem Supersprint erreichen konnte.

Die Tür war schon zu und wurde widerwillig für mich und noch zwei weitere Passagiere nochmals geöffnet. Man wollte unbedingt eine Verspätumg vermeiden und man überlegte sich, was einfacher geht; das Gepäck rausholen, oder für uns den Fingerdock wieder ranzufahren. Zum Glück entschied nan sich fürs Zweite;-)

Na ja in Bangui sind wir dann gut angekommen – aber leider ohne Gepäck. Das können wir dann nächsten Dienstag abholen – hat man uns gesagt…

Tja, den Air France nehm ich nicht mehr alles ab – glaube nur noch,wenn ichs sehe bzw in händen hab…

So war auch die Wetterprognose total falsch. Trump würde hier sagen: „fake news“ – (gestern war ja auch sein Tag…)

Also, es war schon heiss, aber nicht die angekündigten 42 Grad, sondern knapp 33 Grad. In der Nacht gabs dann ein kräftiges, kühlendes Gewitter, so dass es sich heute mit feuchten 28 Grad schon fast wohl anfühlt.

Von Brunners wurde ich herzlich empfangen und Nicolas schickte einen Empfang zum Flugzeug, welcher mich durch den VIP-Bereich lotste.

Fotos von der Reise kann ich erst später hochladen, das Internet ist hier zu schwach. Werde sie so bald als möglich hochladen.

Mir gehts gut und bin glücklich in meiner zweiten Heimat angekommen.

Ein herzliches Balaoo mingi.

Euer Toni

Erster Blogbeitrag – Abschied und Start

Hallo, dies war mein erster Blogeintrag.

War das ein Abschiedsfest! Nach fast 19 Jahren Arbeit als Personalberater im RAV Oberwallis gibts einen Neuanfang – eigentlich ein Wiedereinstieg – oder, man könnte auch sagen ein Quereinstieg?

Von Pensionierung und Ruhestand kann natürlich auf keinen Fall die Rede sein. Nur schon die smashes beim Volleyball oder die topspins beim Tischtennis verraten, dass ich mich überhaupt nicht alt fühle, sondern – insofern sie nicht im Netz oder im out landen – fit für neue Aufgaben bin.

Eine solche Aufgabe hat in den Vorbereitungen schon begonnen – zurück nach Zentralafrika, zurück zu den Projekten und zurück zu den Menschen, die ich dort schon vor 30 Jahren lieb gewonnen habe. Diese Menschen erleben im Moment die dunkelste Zeit, die man sich vorstellen kann: Bürgerkrieg, Vertreibung, Hunger und Armut. Die RCA ist zum zweitärmsten Land der Welt geworden.

Aber genau diese Leute haben die Hoffnung nicht verloren. Sie sind im Glauben fest geblieben und arbeiten unermüdlich and der Versöhnung und am Wiederaufbau des Landes. Diesen Menschen möchte ich dabei helfen.

In der Fotostory siehst du die Entwicklung des Agroforestery Projektes von Anfang an – bis heute – und was für Projekte in Zukunft vorgesehen sind.

Balao mingi – Euer Toni