Homeschooling und Home-Office

Homeschooling, Home-Office und Home-Work werden wahrscheinlich im Jahr 2020, neben dem Wort „Social Distancing“ als die Worte des Jahres ausgerufen werden.

Das Unwort der Jahres wird hingegen „Corona“ heissen, welches dann niemand mehr hören will. Im Moment nimmt es uns aber dermassen in Beschlag, dass wir fast alle zu Hause festsitzen. So auch ich, welcher inzwischen auch zur vulnerablen Gruppe der über 65 Jährigen gehöre.

Alles, was sich nun online verbinden lässt, wird verbunden und genutzt. So bin ich froh, dass bei uns das Internet über ein nigelnagelneues Glasfasernetz zügig rauscht und ich heute zusammen mit dem gesamten EIOH-Team (6 Kinder und einem Pädagogen) die erste Videokonferenz mit Skype durchführen konnte (Titelbild).

Ja, wir lernen und arbeiten alle zu Hause und bereiten uns auf die neue Gartenkampagne vor. Garten vorbereiten? vom Büro aus? JeiN!

Da wir in der gd-Schule all unser Wissen auf der Pionierplattform HAZU (und zum Teil auch auf dieser Webseite) gespeichert haben und wir regelmässig damit arbeiten, ist dies für uns ein Spass.

Komm schau doch mal in unseren Blog auf HAZU rein;-)

Screenschot EIOH auf HAZU
mit Klick, oder Fingertipp kommst du zum EIOH-Blog auf HAZU

Hier büffeln wir die Theorie und die Kids erfüllen bestimmte Aufgaben. Aber was viel spannender ist, ist die Vorbereitung auf die praktischen Arbeiten im Garten.

Damit die Kids zwischendurch auch mal rauskommen, können sie in ihren eigenen Gärten zu Hause, oder im Hochbeet, oder auch im Blumentopf auf dem Balkon verschiedene Versuche nachmachen, welche ich zuvor in meinem Garten in Baltschieder vorbereitet und dann auf HAZU geteilt habe.

Hier das Beispiel von gestern im Garten. Wir häckseln das Rohmaterial für Kompost und Bodenbedeckung.

Screenschot Film YouTube Garten
Mit Klick oder Fingertipp aufs Bild kannst du den You Tube Film anschauen

Das gleiche können die Kids nun bei sich zu Hause tun und werden dies ihrerseits auf HAZU posten und teilen.


Also, wenn der Tag lang ist und ich so zu Hause festsitze, liegt es nahe, dass ich mich vor allem vor dem Computer aufhalte.

So wurde ich davor verschont, dass es mir erging, wie den Galliern, welchen der Himmel auf den Kopf gefallen ist.

Die Decke blieb oben und ich konnte meine Webseite komplett neu aufstellen. Die Themen sind nun in einem Portfolio moderner aufgestellt und sortiert, so dass sie einfacher gefiltert und angeschaut werden können – aber komm doch mal rein;-)

Screenshot Portfolio
auf dem weissen Banner oben kannst du die Themen filtern und auswählen

auf dem weissen Banner oben kannst du die Themen filtern und auswählen

Viel Spass!

Und dann wünsche ich dir noch alles Gute und bliib gsund!

Kinder sensibilisieren Kinder

Was wir im letzten Jahr erarbeitet und bereit gestellt haben, können wir nun in diesem Jahr 2020 weitergeben.

Kurzfilm „Kinder sensibilisieren Kinder“ (4 Min.)

Header Kurzfilm EIOH-Vorstellung

Das Agrar-Schulprojekt EIOH – Earth In Our Hands der gd-Schule Bratsch und Tonis Projects wurde 2019 im Auftrag und mit der Unterstützung des Naturparks Pfyn-Finges auf die Beine bestellt.

Auf der Onlineplattform HAZU ist ein interaktives Lehrmittel entstanden, welches zum Teil auch auf dieser Webseite abgebildet ist.

Mit Klick auf die Icons der unten abgebildeten Themen, erhalten alle beteiligten Schulen und Partner Zugriff auf die bezeichneten Seiten.

Interaktives EIOH-Konzept ppt
zum Vergrössern aufs Bild klicken (oder tippen)

Für dieses Jahr 2020 ist nun eine Multiplikation unseres Projektes in weiteren Schulen vorgesehen, so unter anderem in der Schule Varen.

In Varen werden wir zusammen mit dem Naturpark einen Schulgarten anlegen, wo 17 Kinder der 1. bis 3. Klasse vor allem während der praktischen Arbeiten die Elemente des EIOH-Projektes erlernen werden.

Für diese Schulkinder wird dann ganz speziell ein massgeschneidertes Lehrmittel mit Blog entstehen.

Das EIOH-Team wird vor Ort all sein Wissen und Können weitergeben – Kinder sensibilisieren Kinder – wie dies funktioniert, kannst du oben im Video anschauen – viel Spass!

Aktuell:

  • Leider war wegen der Coronakrise das Engagement in Varen unterbrochen und wird nach den Sommerferien intensiv fortgesetzt.
  • Der Schulunterricht fand während des Lockdowns zu Hause statt und so arbeiteten wir im EIOH-Projekt mit Homeschooling auf einer Home-Office Plattform.
  • Die praktischen Arbeiten erledigten wir während dieser Zeit in den eigenen Gärten zu Hause.
  • Nach Ende des Lockdowns konnten wir alle Aktivitäten im Schulgarten in Bratsch wieder aufnehmen.

Am Ziel – Diplomfeier

Nun ist es soweit. Diplomübergabe nach zweijähriger Ausbildung in Sabongo.

In einer feierlichen Zeremonie wurden den 17 Frauen und Männern, welche die Ausbildung durchliefen, die YAKA-Diplome überreicht.

Zusätzlich erhielten auch noch 12 ehemalige Dorfanimateure ein Diplom, welche dieses auf der Flucht im Krieg verloren hatten.

In 4 Blockkurse brachte ihnen Jean De Dieu unsere YAKA und AGF Techniken bei und besuchte sie bei sich zu Hause, um die Umsetzung des Gelernten zu begleiten und zu überprüfen. (YAKA heisst Garten und AGF ist die Abkürzung für Agroforesterie)

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im zweiten YAKA Kurs, erklärt Jean De Dieu die Saat in Linie

Ziel dieser Ausbildung – und überhaupt des Projektes war es, den Menschen in Sabongo zu helfen, ihre Lebensgrundlage zu verbessern.

Viele von ihnen sind aus der Provinz vor dem Krieg geflüchtet und haben alles verloren. Sie sind nun sehr dankbar und froh, durch die erlernten Garten- und Baumtechniken beim Aufbau ihres neuen Lebensraumes eine grosse Unterstützung und dadurch eine Perspektive zu erhalten.

Der wichtigste Teil dieser Ausbildung ist jedoch, dass sie ihr Wissen an die anderen Menschen in ihren Dörfern weitergeben. So wurden sie – gleich, wie damals im Jahr 1997 beim alt ehrwürdigen CFAE Projekt – als Dorfanimateure und als Dorfanimatricen ausgesandt.

Sie werden in Zukunft bei sich zu Hause selber YAKA-Kurse durchführen und ihre eigenen Dorfbaumschulen den Nachbarn zugänglich machen.

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In der Baumschule in Sabongo während des Kurses YAKA 3 im November 2018

Wir sind nun am Ziel, das Projekt Agri Bangui – Sabongo YAKA wird beendet.

Was mit der Installation der Baumschule im Oktober 2017 und mit dem ersten Kurs im März 2018 begann, findet jetzt bei der Diplomübergabe und bei der Aussendung einen würdigen Abschluss. Im März 2020 ist noch ein letzter Wiederholungskurs vorgesehen.

Alle Beteiligten und auch ich persönlich, sind sehr dankbar, wie dies alles zu Stande kam. Vor allem dankbar bin ich für Jean De Dieu und seiner Frau Odette, welche sich unermüdlich für das Projekt eingesetzt haben.

Und nicht zuletzt möchte ich mich auch bei euch allen bedanken, welche durch eure Unterstützung und Spenden dieses Projekt überhaupt ermöglicht haben.

Ein herzliches: Vergelt’s Gott!

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Ein herzliches Balaooo und Merci mingi!

Ich werde auch in Zukunft mit Jean De Dieu in Verbindung bleiben und euch weiterhin im Blog über die Geschehnisse in der RCA berichten.

Euer Toni Schmid

Auf unten abgebildeter Webseite sind alle unsere Techniken und Erfahrungen der letzten 30 Jahre zusammengefasst. Sie ist so quasi unser Vermächtnis und wird weiterhin allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Neues Logo Agribangui
Mit Klick aufs Banner kommst du auf die Webseite

Diese Webseite ist auf Französisch. Mit dem Translator kannst du deine Sprache einstellen.

Medienberichte über das EIOH-Projekt

Titelbild: Noah erklärt den Besuchern vom Tag der offenen Tür die Hügelkult, gefilmt von einem Reporter.

Es ist nun Herbst geworden und die Früchte unserer Arbeit sind eingefahren.

Das Gemüse und die Früchte aus dem Garten sind in der Schulküche im Kochtopf, die Berichte und Reportagen in verschiedenen Kanälen und Blogs gelandet.


Schon lange wollten sie kommen, die Schweizer Familie, eine Zeitschrift, welche Interesse hat an der gd-Schule und auch an unserem EIOH-Projekt. Nun, heute hats geklappt, im Wallis ist schönes Wetter.

Hier ein Auszug aus dem Bericht der Zeitschrift Schweizer Familie im 12APP

Titelbild SF Bericht

Ein Dorf macht Schule – Link zur Reportage der Zeitschrift Schweizer Familie

Reportage Schweizerfamilie als pdf


Während dem Tag der offenen Tür vom 25. Juni 2019 hat Thomas Allet, Reporter bei der Regionalzeitung RZ mit gefilmt und eine Reportage fürs TV Oberwallis zusammengestellt.

Titelbild RZ Bericht

Die Erde in unseren Händen – Link zum RZ-Bericht

Aus Datenschutzgründen durften allerdings die Kinder, welche an verschiedenen Posten unsere Arbeit vorstellten nicht gezeigt werden. Deshalb wurden im RZ-Bericht nur die Interviews ausgestrahlt.

Im HAZU-Blog des EIOH-Projektes sind nun aber alle Akteure des Projektes mit den vorgestellten Posten und Techniken zu sehen.

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come and see;-)

HAZU-Blog, Bericht über den Tag der offenen Tür, EIOH vom 25.6.2019

Kota nzara na Be Africa

Kota nzara na Be Africa – grosser Hunger im Herzen Afrikas

Bericht des WHI (Welternährungs Index)

Die Zentralafrikanische Republik (RCA) ist vom Hunger weltweit am stärksten betroffen. Der Schweregrad ist gravierend. Die Bevölkerung darbt und vor allem die Kinder leiden.

Über eine Million Zentralafrikaner sind immer noch auf der Flucht im Ausland oder in Flüchtlingslagern (aktueller Bericht des UNHCR).

Be Africa heiss auf Sango – Herz Afrikas – mein Herz blutet.

Auf dem Ranking des Global Hunger Index befindet sich die RCA auf dem letzten Platz 117.

Welthunger Index 2019 Tabelle Länder

Welthunger Index 2019 Tabelle
Die RCA ist als einziges Land in der roten Zone – gravierend und schlimm

EIOH Blog auf HAZU

Auf der Pionierplattform HAZU haben wir für das EIOH-Projekt einen separaten Blog erstellt.

Der gesamte Schulbetrieb der gd-Schule wird auf dieser Onlineplattform digital abgewickelt. Auch unser Projekt ist hier abgebildet und das EIOH-Team mit Julia, Lena, Ayla, Noah, Hannes und Lino (Titelbild) laden dich ein, einen Blick hineinzuwerfen.

Schau mal, was wir in unserem Biogarten schon alles gelernt haben.

Die beiden youngster im Team, Lino und Hannes, testen gerade Maiskolben vom Hügelbeet auf die Milchreife und haben Spass, wenn’s ins Auge geht;-)

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tippe oder klicke auf das Bild – dann kommst du zu uns rein;-)

 oder folge diesem Link zum EIOH Blog

Klimawandel in Afrika

Ja, genau! Alles spricht vom Klimawandel. Ja, der ist dramatisch – aber noch viel dramatischer ist in Afrika der Menschlichkeitswandel.


Wenn das so weitergeht, wird nämlich der Menschlichkeitswandel den Klimawandel noch überholen. Der ist eigentlich die Hauptursache für den Klimawandel.

Überrascht? Aber lies doch selber.


Auf dem Titelbild ist in einer Animation dargestellt, wie der gesamte Bereich unterhalb der Sahelzone jedes Jahr während der Trockenzeit abbrennt. Alindao und die Zentralafrikanische Republik sind mitten drin.

Rückblende:

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wir stehen zusammen mit Moïse und seinen beiden Söhnen zwischen jungen Bäumchen, welche ausgepflanzt werden sollten
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die Dorfbaumschule ist in einem grossen Wald angelegt

Unsere Freunde hätten mit den Bäumen und der verbesserten Landwirtschaft eine Perspektive für ihre Zukunft erhalten sollen.

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Bäume sind ein wichtiger Bestandteil der Lebensgrundlage in Zentralafrika

Eigentlich hätte man in Zentralafrika die Buschfeuer durch aufforsten und das natürlich wachsende Laosgras praktisch in den Griff bekommen.

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Jean De Dieu erklärt die Vorteile des Laosgrases, welches das Buschfeuer erstickt und den Boden mit Nährstoffen anreichert

Nun wütet aber ein anderer Flächenbrand in Zentralafrika – ein schrecklicher Bürgerkrieg. Die Sicherung der Lebensgrundlage hat nun eine ganz andere Bedeutung erhalten.

Was in 30 Jahren aufgebaut wurde, wird innert Monaten zerstört. Viele Menschen wurden getötet oder vertrieben, ihre Häuser verbrannt, oder besetzt.

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Das ehemalige Schulungszentrum in Alindao heute – verlassen, ausgeraubt und zerstört

Dies ist geradezu ein symbolisches Bild auf den Flächenbrand, der in Afrika, in Sibirien, im Mittelmeerraum, in Kalifornien und im Amazonas zur Zeit wütet.

Hinter vielen dieser Brände und auch den Konflikten stehen die Interessen von skrupellosen Profiteuren, welche sich bei den Ärmsten der Armen zügellos bereichern.

Es ist ein Riesentragödie, was wir zur Zeit erleben und es schmerzt sehr zu sehen, wie sich unsere Welt nicht zum Guten verändert.

Die Zerstörung der Natur und unserer Lebensgrundlagen beschäftigt mich enorm. Die Ursachen sind offensichtlich. Wir diskutieren viel über dieses Thema in der Schule.

Es ist eigentlich der Mensch mit seiner unersättlichen Gier nach Macht, Reichtum und Wohlstand, welcher der Auslöser dieser Tragödie ist. Dies haben meine Schüler im EIOH-Schulprojekt als Fazit herausgefunden.


Wir bekamen so nun Antworten auf heiss diskutierte Themen, wie der menschenverursachte Klimawandel usw.

Wir müssen leider feststellen: sowohl der Klimawandel – mit oder ohne CO2 Einfluss – als auch der Menschlichkeitswandel beide, sind menschenverantwortet!


Ja, sagte ich den Kindern, diese Probleme hat es immer schon gegeben, aber irgendwie müssen wir feststellen, dass bei den Menschen und der Umwelt schon ein Wandel stattfindet…

Wenn ich vom Mensch rede, meine ich damit natürlich auch mich. In welchem Konvoi marschiere ich mit?

unterwegs-zum-friedenWie ist meine Haltung und meine innere Einstellung zu all diesem?

Ich kann schon mit Finger auf die Schuldigen zeigen – aber dann zeigen genau drei Finger auf mich zurück;-) was machst du? Was mache ich?

Was mit der Welt und der Menschheit gerade passiert, hat mich veranlasst, vermehrt in der Bibel zu lesen und dort nachzuforschen.

Da bin ich auf die Rede über die Endzeit von Jesus gestossen, wo vieles über die Ereignisse, wie Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, aber auch über den traurigen Werdegang der Menschheit steht ( Matthäus 24 ).

Einige Passagen in der Offenbarung haben mich dann richtiggehend elektrisiert. Es ist schon erstaunlich, wie präzise die aktuellen Ereignisse darin beschrieben sind.

Hier ein Beispiel: ein drittel aller Böden sind verwüstet

siehe den Bericht von RFI (Radio France Internationale)

Und hier das aktuelle Beispiel der Waldbrände im Amazonas, in Afrika, der Taiga und sonst noch auf der Welt – zusammen mit der passenden Bibelstelle in der Offenbarung:

Amazonas mit Bibeltext

Ich weiss nicht, für welche Zeit dies vorausgesagt wurde, was mich aber überrascht, ist die Übereinstimmung der beschriebenen Ereignisse, mit denen, wie wir sie heute erleben.

So ist dies der Antrieb, weshalb ich diesen Beitrag eigentlich schreibe. Auch auf die Gefahr hin, dass ich zu predigen beginne und dich vielleicht langweile – immerhin hast du ja bis hierher gelesen;-) Ich möchte mit dir meine Gedanken teilen und dich anregen, auch einmal in diese Richtung nachzudenken.


Bei diesem ganzen Menschlichkeitswandel habe ich gelesen, dass dieser eine einzig grosse Tragödie ist. Es steht geschrieben, dass viele Menschen nicht Umkehren und Gott die Ehre geben, im Gegenteil. z.B. in Offenbarung Kapitel 16.

Es steht aber viel mehr in der Bibel geschrieben über eine grosse Hoffnung, ein Ziel und zuletzt ein gutes Ende – aber lies selber;-) z.B. im Johannesevangelium.


Ich möchte dich vor allem aber Anteil haben lassen an der grossen Hoffnung, die ich – trotz aller Geschehnisse – und gerade wegen dieser – in der Bibel gefunden habe.

Wenn du damit Mühe hast, so gebe ich dir mit folgendem Bild ein alternatives Werkzeug in die Hand, wo du selber einmal sehen kannst, wie es um dich bestellt ist. Wie sieht dein Lebensbaum aus?

Unter welchem Baum zeltest du?

Finde es heraus. Wie sind deine Wurzeln beschaffen, was für Früchte trägt dein Lebensbaum und welchen Geschmack haben sie? Haben sie den Geschmack von Leben oder gar Tod?

Die zwei Bäume
zum Vergrössern anklicken

Wo zeltest du? Es gibt zum Glück die Möglichkeit eines Platzwechsels;-)


Wenn du Lust hast, mit mir über dieses Thema zu reden, kannst du dich bei mir melden.

Oder du kannst auch einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben.


Mehr Details zu diesem Thema findest du im Blogbeitrag Menschlichkeitswandel

EIOH – come and see!

EIOH – Earth In Our Hands – Erde in unseren Händen. Matteo, Noah, Elena, Julia und Lena laden ein.

Die gd-Schule in Bratsch öffnet am 25. Juni 2019  ihre Türen zur Besichtigung des EIOH-Agrarprojektes.

Wir haben einen Biogarten hinter dem Schulhaus in Bratsch angelegt und unsere ersten Erfahrungen bei der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit gesammelt.

Komm und sieh! Wir werden dir an den verschiedenen Posten alles zeigen und erklären

  • z.B. wie wir den Garten und das Hochbeet bearbeitet und angepflanzt haben,
  • welche Bedeutung die Bodenfruchtbarkeit für uns hat,
  • wie wir selber Dünger in Form von Kompost, Pflanzenjauche und Gründüngung herstellen ,
  • welchen Bezug wir mit den Hügelkulturen zu Afrika haben,
  • wie wir mit dem Lehrmittel in der Onlineplattform HAZU arbeiten
  • und dann können wir uns bei Kaffee und Kuchen noch weiter unterhalten…
Tag der offenen Tür des EIOH-Agrarprojektes der gd-Schule Bratsch

Wann: Dienstag, 25. Juni 2019 ab 13.30 Uhr bis ca. 16 Uhr

Wo: Schulhaus gd-Schule Bratsch

Die gd-Schule in Bratsch

Die gd-Schule hat das Walliser Bergdorf Bratsch wiederbelebt, wo die offizielle Schule vor etlichen Jahren wegen der Abwanderung geschlossen werden musste.

Vor drei Jahren wurde sie in den leeren Schulräumlichkeiten des Dorfes als Privatschule eingerichtet, welche nun ein komplett neues und eigenständiges Schulsystem entwickelt.

Die Schüler und Schülerinnen lernen aus der Praxis – für die Praxis – fürs Leben.

Hier ein Portrait dieser Schule von WB und rro bei ihrer Serie „Schüälzit“  (ca. 4 Min.)

Link zum WB-Interwiew

Und hier ein paar Punkte, was die gd-Schule ausmacht und von der öffentlichen Staatsschule unterscheidet. Nicht gedacht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.

  • Keine Klassen – jedoch mit 3 Phasen: 1. Phase Kindergärtner bis 2. Klasse, 2. Phase Primarschule, 3. Phase Oberstufe. Die Kinder befinden sich, je nach Reifestand in der entsprechenden Phase.
  • Keine starren Schulbänke – jedoch viel Bewegung an der frischen Luft, draussen in der Natur.
  • Keine Schulbücher – jedoch die voll digitalisierte Onlineplattform HAZU, ein Oberwalliser StartUp, wo sowohl die Lehrpersonen die Lektionen bereitstellen, die Schulkinder ihre Workspaces bearbeiten, als auch die Eltern den Lernfortschritt mitverfolgen können.
  • Kein starrer Lehrplan – jedoch ein projekt-und realitätsbezogenes, praktisches Ausbildungsprogramm
  • Keine Hausaufgaben – jedoch ein individuell angepasster Aktions- und Lehrplan
  • Keine Noten – jedoch wöchentliche Auswertungssitzungen des Lehrkörpers und ein persönliches Monitoringsystem der Schulkinder zur Selbstbeurteilung.
  • Keine Prüfungen – jedoch persönliche Ziele, welche durch das Monitoring und die Selbstbeurteilung überprüft werden. Die Kinder gehen an die obligatorischen Staatsprüfungen und haben dort überdurchschnittlich abgeschlossen.
  • praktisch kein Mobbing – weil das soziale Miteinander ein Schwerpunkt der Schule ist. Konflikte werden ausgetragen, Verantwortung übernommen und Entschuldigung ausgesprochen.
  • hoch motiviertes Lehrpersonal – welches sich mit sehr viel Professionalität und Empathie als Coaches für die Kinder engagiert.

Was der Schulleiter Damian Gsponer zu seiner Schule zu sagen hat, ist in folgendem Interview des Walliser Bote (WB) vom 19.4.2019 zu lesen.

«Wenn der Wettbewerb spielt, ist das für das Schulwesen gut»

Reportage Schweizerfamilie über die gd-Schule als pdf

Hier der Link zur Webseite der gd-Schule

Hilfe für Sabongo

Und wieder trifft am Sonntag eine Meldung aus Afrika ein.

Diesmal jedoch mit einer guter Nachricht und Fotos, welche mich sehr erfreuen!

Und diesmal erhielt ich die Fotos über WhatsApp von einem Missionarsehepaar, bei welchem ich vor einem Jahr beim Besuch in Bangui zu Gast sein durfte.

Nachdem sie vom Buschfeuer in Sabongo gehört hatten, organisierten sie spontan eine Kleiderspendenaktion und stellten Kleider zur Verfügung, welche früher zusammen mit gebrauchten Computern in einem Container nach Zentralafrika geschickt wurden.

In all der Tristesse ist dies ein schöner Farbtupfer und die Leute sind sehr dankbar für diese Hilfe.

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So bin ich sehr berührt von der Anteilnahme und auch den spontanen Spenden für den Wiederaufbau, welche nach dem letzten Blogbeitrag eingegangen sind.

Diese Hilfe zeigt den Menschen in Sabango, dass sie nicht alleine sind und jemand an sie denkt. Wenn sie ans Werk gehen, um einmal mehr eine neue Existenz aufzubauen, wissen sie, sie sind nicht alleine.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: „Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen“?

Und der König wird ihnen antworten und sagen: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder (Schwestern und Kinder) getan habt, das habt ihr mir getan“!

Matthäus 25:37-40
https://my.bible.com/bible/157/MAT.25.37-40