Dramatischer Hunger in Afrika

Nur ein Tag nach der Veröffentlichung des Music Clips mit dem Lied über die gute Saat in Afrika ist dieser Artikel in SRF erschienen.

Die Ernährungssituation in Afrika und besonders in der Zentralafrikanischen Republik ist dramatisch. Fast 50% der Bevölkerung leidet Hunger. Dies ist hinter Somalia Platz zwei im Ernährungsindex der Welthungerhilfe.

Hier ist der Link zum Artikel

Music Clip: Di güet Saat

Die gute Saat ist ein überlebenswichtiges Gut, besonders in Afrika.

Auf dem Bild: Jean De Dieu Kolipou, dankbar über das gute Wachstum einer Maniokpflanze. Maniok ist das tägliche Brot in Zentralafrika.

Wir schliessen uns dem Gebet der Menschen in der Zentralafrikanischen Republik (RCA) an, welche jeden Tag um ihr Brot bitten. Der himmlische Vater möge sie vor dem Bösen befreien, das grausam im Lande herrscht. Er möge auch allen vergeben, welche an ihren Brüdern und Schwestern schuldig geworden sind.

So soll auch ihr Gebet vom Bitten in Dankbarkeit und Lobpreis münden. Wir stehen da und können nur staunen über Gottes Gnade, Fürsorge und Barmherzigkeit.

In diesem Music Clip sind Menschen in der Zentralafrikanischen Republik dargestellt, welche von der Weltöffentlichkeit praktisch nicht wahr genommen werden. Hier erhalten sie eine Plattform, welche sie in ihrem ehemaligen, gesegneten Umfeld zeigt; in ihren Gärten, Feldern und Häusern, wo sie ihr tägliches Brot erwarten.

Heute sind die meisten von ihnen nicht mehr da, auf der Flucht oder irgendwo im Busch. So soll dieses Lied die Hoffnung ausdrücken, dass meine Freunde in Zentralafrika, wo immer sie auch sind, ihr tägliches Brot erhalten und Gott die Ehre geben können.

Music Clip: Di güet Saat – die gute Saat.

Text in Walliserdeutsch: Köbi Julen, Musik und Video: Toni Schmid

Im Clip zu sehen: Menschen aus der RCA in ihren Gärten, Feldern und Häusern; Jean De Dieu Kolipou, David Mbolonga und Passi David mit seiner Familie im Speziellen

Zum Musiktext:

Der Pür seet di Saat uf schine offnig Acker üs. (der Bauer sät die Saat auf seinen offenen Acker aus)

Deckt schi sorgfältig züe und vertruwt di Saat Gott a. (deckt sie sorgfältig zu und vertraut sie Gott an)

Der Räge fallt und öi dSunna schiint fer alli Chornlini (der Regen fällt und auch die Sonne scheint für alle Saatkörnchen)

Der helli Tag, wie öi die dunkli Nacht, die brüchts (der helle Tag und auch die dunkle Nacht, die brauchts)

Die brüchts, zum Wachsu da. (die brauchts, zum Wachsen da)

Refrain: Und ich stah stünend vor Dier – und bättu a (ich stehe staunend vor Dir – und bete an)

Ich stah hie und bättu a! (ich stehe hier und bete an)

Und ich stah hie und bättu Dich a, bättu Dich mine grossi Gott a! (bette Dich meinen grossen Gott an)

Wunderbare Schöpfer, ich bättu Dich a! (wunderbarer Schöpfer, ich bete Dich an)

Den vollständigen Liedertext kannst du hier herunterladen.

Wenn du noch mehr vom täglichen Leben in Zentralafrika sehen willst:

Weitere Bilder im Fotomosaik African Life

Mountain Worship im Lötschental

An unserem 36. Hochzeitstag wanderten meine Frau Silvana und ich von der Lauchernalp durch das prächtige Lötschental zum Schwarzsee.

Der beginnende Herbst gegeisterte uns mit seinen weichen Rot- und Gelbtönen und die Sonne liess die Nebelschwaden zwischen den Lärchenbäumen aufleuchten. Der Schwarzsee spiegelte das Himmelblau umrahmt mit weissen Wolken im klaren Wasser.

Uns blieb nichts anderes, als die Grösse unseres Schöpfers zu preisen und ihm nicht nur für diesen schönen Hochzeitstag, sondern mit einem Lied auch für all die vielen guten Jahre unseres gemeinsamen Lebenswegs zu danken. How great ist our God!

Mountain Worship im Lötschental am Hochzeitstag von Silvana und Toni Schmid Film ca. 2.5 Min.

Ein Music Clip von Tonis Worship 2021

Mountain Worship auf der Moosalp

10000 ist eine sehr grosse Zahl. Wenn ich nur schon ein- zwei Gründe aufzählen müsste, weshalb ich meinen Gott anbete, wären diese: seine Liebe und meine Rettung durch Jesus Christus.

Wenn ich nun so über die Moosalp wandere und nachdenke, begegnen mir hunderte, ja tausende, wenn nicht zu sagen zehntausende von Gründen, weshalb ich staune, danke und anbete.

10000 Reasons Mountain Worship auf der der Moosalp ca. 5 Min.

Film und Musik von Tonis Mavic Projects 2021

Mountain Worship beim Aletschgletscher

Es gibt sehr viele Orte, wo man den Aletschgletscher, den grössten Gletscher der Alpen sehen und bewundern kann. Auf vorgefertigten Plattformen mit Schweizerfahne gelingen meist die besten Fotos und Videos.

Auf dem Bettmerhorn, oberhalb dem Aletschgletscher bietet sich jedoch ein wahrer Traum. Das Spiel mit Licht und Wolken berühren das Herz, so dass wir innehalten und aus tiefster Seele singen: How great ist our God – Wie gross ist unser Gott.

Im Music Clip Mountain Worship beim Aletetschgletscher auf dem Bettmerhorn ist diese herrliche Szenerie mit der Mavic 2 abgebildet und mit der Worship Band in Hand App der Song „How Great Is Our God“ musikalisch ausgefüllt.

Film und Musik von Tonis Mavic Projects 2021

Mountain Worship beim Matterhorn

Ich denke, das war der aller schönste Tag in diesem Sommer, ja sogar in diesem Jahr.

Auf dem Gornergrat waren die Gletscher und Berge zum Greifen nahe, der Himmel stahlblau und die Gletscher mit einem Schaum Neuschnee bezuckert.

Das Matterhorn steht majestätisch inmitten dieses Szenarios und wir sind überwältigt von der Schönheit dieser Natur. Uns bleibt nichts anderes übrig, als die Drohne ein- und die Gitarre auszupacken und mit der Schöpfung in den Lobgesang einzustimmen – Die Herrlichkeit des Herrn – Ich will singen dem Herrn mein Leben lang.

Mountin Worship beim Matterhorn Film ca. 3 Min.

Ein Tonis Mavic Project 2021

Stabübergabe

Das neue Schuljahr 2021/22 ist vor ein paar Tagen gestartet. Erna und ich wurden von Susanne Steiner eingeladen, den Schulgarten der gd-Schule zu begutachten und um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Das EIOH-Team hat im G1 im Frühling eigenständig einen Teil des Gartens angepflanzt. Vorgängig wurde alles geplant, der Boden vorbereitet, Saatgut gekauft und angepflanzt, sowie eingesät. Erna hat während den Sommerferien bewässert und gejätet. Das Resultat ist beachtlich.

Susanne und Erna betrachten die vielen Blumen, den Salat, die Bohnen und auch die Kürbisse

Blumen soweit das Auge reicht

aber auch Nutzpflanzen – ein sehr schönes Bild für die Biodiversität – ein Hauptthema von Susanne. Gegen Ende des Sommers sind schon viele Blumensamen reif und das Gewinnen von Saatgut – auch von Nutzpflanzen – wird ein wichtiges Thema mit den Kindern sein.

die Kinder dürfen gespannt sein, zu lernen, wie man diese Samen lagert und weiterverwendet

Susanne Steiner ist nun von Seiten Naturpark Pfyn-Finges verantwortlich für die Weiterführung des Schulgartenprojektes. Erna Schnyder wird sie bei ihren Tätigkeiten dabei unterstützen. Sie war auch schon vor und während der Zeit des EIOH-Projektes die „Gartengotta“.

So bin ich sehr froh, dass das Schulgartenprojekt in guten Händen ist und motiviert und kompetent weitergeführt wird. Danke Susanne und danke Erna!

So wünsche ich euch viel Erfolg und schöne Stunden mit den tollen Kids der gd-Schule Bratsch – euer Toni

Ein berührender Abschied

Es ist ein historischer Tag fürs EIOH-Agrarprojekt der gd-Schule in Bratsch. Heute feiern wir nach  zweieinhalb Jahren den Abschluss.

Ja, es ist eine Feier, weil wir eine ausserordentliche gute Zeit miteinander hatten und weil wir in dieser Zeit sehr viel erlebt, gelernt und umgesetzt haben.

Auf dem Titelbild wird das letzte Gruppenfoto vom EIOH-Team geschossen.

Für mich (Toni) war es der Traumjob aller Jobs, die ich in meiner beruflichen Laufbahn schon hatte – und dies ausgerechnet nach der Pensionierung;-) Auch Afrika war ein Traumjob – einfach anders.

So feierten wir heute – mit einem weinenden und einem lachenden Auge diesen Abschluss.

Zuerst gabs den letzten Rundgang durch die Schulgärten G1, G2, G3 Baumparzelle und Kompostparzelle – ein Abschied nehmen sozusagen.

wir liessen Revue passieren von all dem, was wir gemacht haben. Hier im G1 der Gemüsegarten. Ayla und Amy stehen vor ihren Beeten, die sie selbständig – und auch mit dem Nachfolgeprojekt mit Pfyn-Finges angelegt haben. 

im G2 und beim Hochbeet erinnerten wir uns an die Kinder aus Belarus, denen wir die Gründüngung und die Entgiftung ihrer verseuchten Böden zeigten

und schliesslich war im G3 die Baumparzelle das Haupttätigkeitsfeld mit den Hügelkulturen

Dies war denn auch das Adieu-Sagen an diesen Orten, wo wir viele Stunden miteinander verbrachten und auch viel miteinander erlebt haben.

unter dem schattenspendenen Baldachin auf dem Pausenplatz tauschten wir nochmals unsere Gedanken aus und bedankten uns gegenseitig sehr herzlich

ein kleines Apero und die letzten News

das obligate letzte Gruppenfoto. v.l.n.r. vorne: Lino, Toni, Hannes, Joachim, hinten: Ayla, Amy und Julia (Noah fehlt hier)

Als wir traurig über das Ende unserer Zusammenarbeit redeten, gab ich ihnen folgenden Ratschlag mit auf den Lebensweg: „wenn du etwas los lässt, hast du die Hände frei für etwas neues“ und „seid einfach dankbar für alles…“

Und dann zum Schluss noch das Abschliedsfilmchen, wo alle winken. Bye bye EIOH, Tschüss ihr alle: Noah, Julia, Ayla, Amy, Lino, Hannes, Miro, Lena, Elena und Matteo. Ihr alle seid mir ans Herz gewachsen. Ich wünsche euch alles, alles Gute auf eurem Lebensweg. Euer Toni

Mit Klick aufs Bild kannst du den Film abspielen.

Abschluss EIOH 18.6.2021.mp4 oder du kannst hier den Film zum Abspielen herunterladen

N.B. hier kannst du nochmals, sehen, was wir im Projekt genau gemacht haben.

Das EIOH Agrarprojekt stellt sich vor – Kinder sensibilisieren Kinder

Ein schöner Erfolg

Bei der Lektion am letzten Freitag gab es hohen Besuch im Schulgarten in Varen. Die Gemeinde Varen erhielt heute offiziell ein Schild, welches die Schule Varen nun als Partnerschule des Naturparks Pfyn-Finges auszeichnet.

Titelfoto: Screenshot aus dem Film der Pomona Media über den Schulgarten in Varen

Eigentlich war ein Gartenfest vorgesehen, wo alle Angehörigen der Kinder und Interessierte eingeladen waren. Leider musste das Fest wegen der aktuell sehr angespannten Coronasituation abgesagt werden.

Aber dies hinderte die Lehrerin Marianne Plachy, welche den Schulgarten in Varen gewünscht und initiiert hatte nicht, über den schönen Erfolg im neuen Schulgarten zu sprechen.

Der Reporter Thomas Allet von Pomona Media interviewte nicht nur die Gäste und die Lehrerin, sondern auch die Schulkinder und stellte eine eindrückliche Fotostory zusammen.

Und ja, auch für’s EIOH-Agrarprojekt der gd-Schule Bratsch ist dies ein schöner Erfolg. Wir durften von den Aktivitäten im Schulgarten Varen viel lernen. Vor allem über das Thema Biodiversität und Artenvielfalt. 

Im Gegenzug erhielten die Teammitglieder des EIOH-Teams: Julia, Noah, Ayla, Amy, Lino und Hannes, (bis September auch Miro), begleitet durch den Pädagogen Joachim Fuchs, in den Lektionen hier eine tolle Gelegenheit, ihr Wissen an die Kinder von Varen weiterzugeben. Kinder sensibilisieren Kinder hat funktioniert.

Sehr dankbar sind wir, nicht zuletzt, über die tolle Zusammenarbeit mit Susanne Steiner und Adrienne Schnyder von der Umweltbildung des Naturparks Pfyn-Finges.

Hier ist der Link zur vollständigen Reportage von Thomas Allet der Pomona Media. Achtung der Beitrag kann nur mit einem WB-Abo bzw. mit einem Account bei den Pomona Media angeschaut werden.

Bericht Pomona Media Varen: Garten macht Schule