Klimawandel in Afrika

Ja, genau! Alles spricht vom Klimawandel. Ja, der ist dramatisch – aber noch viel dramatischer ist in Afrika der Menschlichkeitswandel.


Wenn das so weitergeht, wird nämlich der Menschlichkeitswandel den Klimawandel noch überholen. Der ist eigentlich die Hauptursache für den Klimawandel.

Überrascht? Aber lies doch selber.


Auf dem Titelbild ist in einer Animation dargestellt, wie der gesamte Bereich unterhalb der Sahelzone jedes Jahr während der Trockenzeit abbrennt. Alindao und die Zentralafrikanische Republik sind mitten drin.

Rückblende:

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wir stehen zusammen mit Moïse und seinen beiden Söhnen zwischen jungen Bäumchen, welche ausgepflanzt werden sollten
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die Dorfbaumschule ist in einem grossen Wald angelegt

Unsere Freunde hätten mit den Bäumen und der verbesserten Landwirtschaft eine Perspektive für ihre Zukunft erhalten sollen.

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Bäume sind ein wichtiger Bestandteil der Lebensgrundlage in Zentralafrika

Eigentlich hätte man in Zentralafrika die Buschfeuer durch aufforsten und das natürlich wachsende Laosgras praktisch in den Griff bekommen.

Alindao 090
Jean De Dieu erklärt die Vorteile des Laosgrases, welches das Buschfeuer erstickt und den Boden mit Nährstoffen anreichert

Nun wütet aber ein anderer Flächenbrand in Zentralafrika – ein schrecklicher Bürgerkrieg. Die Sicherung der Lebensgrundlage hat nun eine ganz andere Bedeutung erhalten.

Was in 30 Jahren aufgebaut wurde, wird innert Monaten zerstört. Viele Menschen wurden getötet oder vertrieben, ihre Häuser verbrannt, oder besetzt.

Centre détruit 2018
Das ehemalige Schulungszentrum in Alindao heute – verlassen, ausgeraubt und zerstört

Dies ist geradezu ein symbolisches Bild auf den Flächenbrand, der in Afrika, in Sibirien, im Mittelmeerraum, in Kalifornien und im Amazonas zur Zeit wütet.

Hinter vielen dieser Brände und auch den Konflikten stehen die Interessen von skrupellosen Profiteuren, welche sich bei den Ärmsten der Armen zügellos bereichern.

Es ist ein Riesentragödie, was wir zur Zeit erleben und es schmerzt sehr zu sehen, wie sich unsere Welt nicht zum Guten verändert.

Die Zerstörung der Natur und unserer Lebensgrundlagen beschäftigt mich enorm. Die Ursachen sind offensichtlich. Wir diskutieren viel über dieses Thema in der Schule.

Es ist eigentlich der Mensch mit seiner unersättlichen Gier nach Macht, Reichtum und Wohlstand, welcher der Auslöser dieser Tragödie ist. Dies haben meine Schüler im EIOH-Schulprojekt als Fazit herausgefunden.


Wir bekamen so nun Antworten auf heiss diskutierte Themen, wie der menschenverursachte Klimawandel usw.

Wir müssen leider feststellen: sowohl der Klimawandel – mit oder ohne CO2 Einfluss – als auch der Menschlichkeitswandel beide, sind menschenverantwortet!


Ja, sagte ich den Kindern, diese Probleme hat es immer schon gegeben, aber irgendwie müssen wir feststellen, dass bei den Menschen und der Umwelt schon ein Wandel stattfindet…

Wenn ich vom Mensch rede, meine ich damit natürlich auch mich. In welchem Konvoi marschiere ich mit?

unterwegs-zum-friedenWie ist meine Haltung und meine innere Einstellung zu all diesem?

Ich kann schon mit Finger auf die Schuldigen zeigen – aber dann zeigen genau drei Finger auf mich zurück;-) was machst du? Was mache ich?

Was mit der Welt und der Menschheit gerade passiert, hat mich veranlasst, vermehrt in der Bibel zu lesen und dort nachzuforschen.

Da bin ich auf die Rede über die Endzeit von Jesus gestossen, wo vieles über die Ereignisse, wie Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, aber auch über den traurigen Werdegang der Menschheit steht ( Matthäus 24 ).

Einige Passagen in der Offenbarung haben mich dann richtiggehend elektrisiert. Es ist schon erstaunlich, wie präzise die aktuellen Ereignisse darin beschrieben sind.

Hier ein Beispiel: ein drittel aller Böden sind verwüstet

siehe den Bericht von RFI (Radio France Internationale)

Und hier das aktuelle Beispiel der Waldbrände im Amazonas, in Afrika, der Taiga und sonst noch auf der Welt – zusammen mit der passenden Bibelstelle in der Offenbarung:

Amazonas mit Bibeltext

Ich weiss nicht, für welche Zeit dies vorausgesagt wurde, was mich aber überrascht, ist die Übereinstimmung der beschriebenen Ereignisse, mit denen, wie wir sie heute erleben.

So ist dies der Antrieb, weshalb ich diesen Beitrag eigentlich schreibe. Auch auf die Gefahr hin, dass ich zu predigen beginne und dich vielleicht langweile – immerhin hast du ja bis hierher gelesen;-) Ich möchte mit dir meine Gedanken teilen und dich anregen, auch einmal in diese Richtung nachzudenken.


Bei diesem ganzen Menschlichkeitswandel habe ich gelesen, dass dieser eine einzig grosse Tragödie ist. Es steht geschrieben, dass viele Menschen nicht Umkehren und Gott die Ehre geben, im Gegenteil. z.B. in Offenbarung Kapitel 16.

Es steht aber viel mehr in der Bibel geschrieben über eine grosse Hoffnung, ein Ziel und zuletzt ein gutes Ende – aber lies selber;-) z.B. im Johannesevangelium.


Ich möchte dich vor allem aber Anteil haben lassen an der grossen Hoffnung, die ich – trotz aller Geschehnisse – und gerade wegen dieser – in der Bibel gefunden habe.

Wenn du damit Mühe hast, so gebe ich dir mit folgendem Bild ein alternatives Werkzeug in die Hand, wo du selber einmal sehen kannst, wie es um dich bestellt ist. Wie sieht dein Lebensbaum aus?

Unter welchem Baum zeltest du?

Finde es heraus. Wie sind deine Wurzeln beschaffen, was für Früchte trägt dein Lebensbaum und welchen Geschmack haben sie? Haben sie den Geschmack von Leben oder gar Tod?

Die zwei Bäume
zum Vergrössern anklicken

Wo zeltest du? Es gibt zum Glück die Möglichkeit eines Platzwechsels;-)


Wenn du Lust hast, mit mir über dieses Thema zu reden, kannst du dich bei mir melden.

Oder du kannst auch einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben.


Mehr Details zu diesem Thema findest du im Blogbeitrag Menschlichkeitswandel

One Comment on “Klimawandel in Afrika

  1. schäme mich so manches Mal fremd für unsere Ignoranz der Welt gegenüber, die anscheinend für viele von uns zwar gerne bereist wird, aber blind und verantwortungslos handeln. Unseren angeblichen Reichtum zur Schau stellen. Dabei ist Afrika viel reicher an uraltem Wissen, aber wir
    sind ja bekanntlich die Besserwisser. Afrika sollte sehr stolz sein und unsere Welt genau analysieren,
    ob es wirklich erstrebenswert ist, zu uns zu kommen, wo sie nicht das antreffen, was man ihnen
    verspricht. Gott sei Dank gibt es Menschen wie dich, die vieles erkennen und schätzen.
    Die Hoffnung aber nicht verlieren, denn die Natur ist stärker als wir Menschen ( ein Zitat eines schwedischen Wissenschaftlers), sie lehrt uns zur Zeit, dass wir bei uns selbst beginnen können, Veränderung im Denkprozess geht sehr langsam, unsere Kinder, unsere Jugend hat schon lange begriffen, sie zu stärken gilt es auch. Vorbild versuchen zu sein.

    Gefällt 1 Person

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