Der kleine Toni

Nach den letzten, eher traurigen Berichten, gibt’s nun wieder einmal etwas sehr Erfreuliches zu erzählen.

In Sabongo ist ein Pygmäenbaby zur Welt gekommen (Titelbild) und hat den, für diese Bevölkerungsgruppe eher ungewöhnlichen Namen «Toni» erhalten. Dies wurde mir voller Freude aus Bangui berichtet.

Total überrascht und erfreut las ich die Erklärungen zu den Bildern, die ich über Messenger erhielt.

So freue ich mich auch mit meinen Freunden über das neue, solide Haus, welches aus dem «Fonds Toni» erbaut werden konnte. Dieser Fond stammt übrigens aus den spontan zugesteckten Spenden kurz vor meiner Abreise, weshalb ich dieses Dankeschön sehr gerne auf diesem Weg weiterleite.

Pygmäen vor neuem Haus
Frisch erbautes Haus mit Dach und Tür und allem was dazugehört
Fabrikation von Briques
Die Ziegel für das neue Haus wurden selber mit der Lehmpresse hergestellt
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So sah die Wohnsituation vorher aus – es ist März, kurz vor der Regenzeit

Eigentlich erwarte ich immer noch die Bilder vom ersten Kurs, von welchem ich nur weiss, dass er sehr erfolgreich und zur Freude aller durchgeführt wurde.

Nun, diese Bilder begeistern mich nicht minder und zeigen mir wieder einmal, wie Tod und Leben in Afrika sehr nahe beieinander liegen.

Für die Menschen dort gehört es zum Leben, Verluste zu akzeptieren und loszulassen, dann jedoch mit viel Gottvertrauen das Gute zu erhoffen.

Umso grösser ist dann natürlich die Freude auf das grosse Geschenk eines neuen, kleinen Familienmitglieds – und wenn es dann auch noch Toni heisst😉

Das stärkt natürlich die Verbundenheit enorm. Es war eigentlich Liebe auf den ersten Blick. Schon die erste Begegnung war sehr freundlich und unsere Herzen haben sich auf Anhieb gefunden. Hier die Begrüssung in der Sprache der Pygmäen.

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Von den Jungs erhalte ich ein Zuspiel…
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…dort ist das Tor

Dann die Verabschiedung… Kinder, Kinder:-)

 

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